Eine professionelle Website kostet in Österreich 2026 je nach Umfang zwischen 990 € und 25.000 €. Ein Onepager für Gründer und Freelancer startet bei 990 €, eine Firmenwebsite für KMU liegt zwischen 2.490 € und 4.990 €, individuelle Projekte mit Sonderfunktionen beginnen bei 9.990 €. Onlineshops starten je nach Sortiment bei rund 5.000 €. Klassische Wiener Agenturen verrechnen für Firmenwebsites häufig 5.000 € bis 15.000 €, große Projekte erreichen 25.000 € bis 50.000 €. Dazu kommen laufende Kosten: Domain ab etwa 15 € pro Jahr, Hosting ab rund 10 € pro Monat und optional Wartung ab 149 € pro Monat. Die Preisunterschiede erklären sich vor allem durch vier Faktoren: Design-Individualität, Funktionsumfang, Umfang der gelieferten Inhalte und Suchmaschinenoptimierung. Dieser Ratgeber zeigt realistische Preisspannen je Website-Typ, drei konkrete Beispielszenarien und die Kriterien, an denen Sie faire Angebote erkennen.
Was kostet eine Website? Preise nach Website-Typ
Die folgenden Spannen basieren auf unserer eigenen Preisliste und auf marktüblichen Sätzen österreichischer Agenturen (Stand: September 2026). Die vollständige Aufstellung finden Sie auf unserer Seite Webdesign-Preise.
- Onepager / Landingpage: 990 € bis 2.000 €. Eine Seite, klare Botschaft, Kontaktmöglichkeit. Ideal für Gründer, Freelancer und lokale Betriebe.
- Firmenwebsite (5 bis 10 Seiten): 2.490 € bis 4.990 €. Leistungen, Team, Referenzen, Kontakt, Blog. Der Standard für KMU.
- Individuelle Website mit Sonderfunktionen: ab 9.990 €. Buchungssysteme, Kundenportale, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen.
- Onlineshop: ab rund 5.000 €, je nach Sortimentsgröße und Bezahlsystemen auch deutlich mehr.
- Agentur-Marktpreise Wien: für Firmenwebsites werden häufig 5.000 € bis 15.000 € aufgerufen, Konzernprojekte erreichen 25.000 € bis 50.000 €.
Wovon hängt der Preis ab?
Zwei Websites mit fünf Seiten können 2.500 € oder 12.000 € kosten. Der Unterschied liegt fast immer in diesen sechs Faktoren:
- Design: angepasste Vorlage oder individuelles Design nach Ihrem Markenauftritt. Individualdesign macht oft 30 bis 40 Prozent des Projektpreises aus.
- Funktionsumfang: Kontaktformular und Karte sind Standard. Buchungssysteme, Mitgliederbereiche oder Konfiguratoren sind eigene Entwicklungsarbeit.
- Inhalte: liefern Sie fertige Texte und Fotos oder übernimmt die Agentur Text, Bildauswahl und Struktur? Professionelle Inhalte kosten, bringen aber Anfragen.
- Suchmaschinenoptimierung: eine Website ohne SEO-Grundlagen ist ein Schaufenster ohne Straße. Saubere Technik, Ladezeit und Keyword-Struktur gehören in jedes seriöse Angebot.
- Anzahl der Seiten und Sprachen: jede zusätzliche Sprache erhöht Aufwand für Übersetzung, Pflege und SEO um grob 20 bis 30 Prozent.
- Rechtliches: DSGVO-konforme Einbindungen, Cookie-Verwaltung und Impressum müssen in Österreich sitzen, sonst drohen Abmahnungen.
Drei Preisbeispiele aus der Praxis
Kostenloses Erstgespräch
Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen. Unverbindlich und kostenlos.
Termin vereinbarenSzenario 1: Friseursalon in Wien, Onepager
Eine Seite mit Leistungen, Preisen, Öffnungszeiten, Google-Maps-Einbindung und Terminanfrage per Formular. Fertige Fotos vorhanden. Realistischer Preis: 990 € bis 1.500 €, Umsetzung in ein bis zwei Wochen.
Szenario 2: Installateur-KMU, Firmenwebsite mit 8 Seiten
Leistungsseiten für Heizung, Sanitär und Notdienst, Referenzen, Team und Kontakt. Texterstellung durch die Agentur, lokale Suchmaschinenoptimierung für den Einzugsbereich. Realistischer Preis: 3.500 € bis 6.000 €, Umsetzung in drei bis fünf Wochen.
Szenario 3: Handelsunternehmen, Website mit Shop-Anbindung
Zwölf Seiten, zweisprachig, 150 Produkte, Anbindung an Warenwirtschaft und Zahlungsanbieter. Realistischer Preis: 12.000 € bis 20.000 €, Umsetzung in zwei bis drei Monaten.
Ist Webdesign in Wien teurer als im Rest von Österreich?
Wiener Agenturen liegen mit ihren Stundensätzen von etwa 90 € bis 150 € über dem Österreich-Schnitt von 70 € bis 120 €. Dafür ist die Auswahl an spezialisierten Anbietern größer. Für die meisten Projekte zählt aber nicht der Standort, sondern das Ergebnis: Eine Website wird remote genauso gut gebaut wie im Büro nebenan. Wie Sie den passenden Anbieter in Wien finden, zeigt unsere Seite Webdesign Wien.
Einmalige und laufende Kosten trennen
Der Projektpreis ist nur die halbe Wahrheit. Kalkulieren Sie diese laufenden Posten ein:
- Domain: 15 € bis 40 € pro Jahr, je nach Endung.
- Hosting: 10 € bis 50 € pro Monat für solide Performance mit SSL-Zertifikat.
- Wartung und Updates: ab 149 € pro Monat, wenn Sicherheit, Backups und kleine Änderungen abgedeckt sein sollen. Optional, aber empfehlenswert.
- Inhaltspflege: neue Referenzen, Blog-Beiträge und Aktualisierungen. Entweder interne Zeit oder ein Betreuungspaket.
Vorsicht bei Baukasten-Angeboten, die mit 0 € werben: Nach Abo-Gebühren von 20 € bis 50 € pro Monat, kostenpflichtigen Vorlagen und Ihrer eigenen Arbeitszeit liegen die Gesamtkosten nach drei Jahren oft über einer professionell erstellten Website, ohne deren Qualität zu erreichen.
Angebote richtig vergleichen: die Checkliste
Wenn Sie eine Website erstellen lassen, vergleichen Sie Angebote an diesen Punkten:
- Ist Suchmaschinenoptimierung (Technik, Ladezeit, Struktur) explizit enthalten?
- Wem gehören Website, Domain und Inhalte nach dem Projekt? Achten Sie auf volle Eigentumsrechte.
- Sind Texte und Bilder im Preis, oder kommen sie später als Zusatzkosten?
- Gibt es einen Festpreis mit definiertem Umfang statt offener Stundenabrechnung?
- Welche laufenden Kosten entstehen ab Monat eins?
Sie möchten wissen, was Ihr konkretes Projekt kostet? In einem kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie von uns eine ehrliche Einschätzung mit Festpreis, ohne Verkaufsdruck: Jetzt Erstgespräch vereinbaren.




